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Post aus dem Newsroom // Wirrwarr um Impfstoff, Testpflicht an Schulen, Ausgangssperre in Hamburg

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
hatten Sie schon Gelegenheit, draußen die frühlingshaften Temperaturen zu genießen. Wenn nicht, holen Sie es möglichst schnell nach. Das schöne Wetter tröstet wenigstens etwas über die düstere Nachrichtenlage hinweg, die uns die Corona-Krise vor den Osterfeiertagen beschert.
Da ist natürlich das Hin und Her um den Impfstoff von Astrazeneca. Nur zu Erinnerung, weil man inzwischen leicht durcheinanderkommt: Das ist jener Impfstoff, der zunächst für Menschen über 65 nicht zugelassen worden war. Dann wurde er plötzlich doch an alle vergeben. Seit gestern Abend wird er nun ausdrücklich nur noch für Menschen ab 60 empfohlen, also in etwa der Gruppe, die ihn zuerst gerade nicht bekommen sollte. Obwohl jede Entscheidung ihre guten Grüne hatte und hat - das Vertrauen schwindet.
Und die Lage wird zunehmend ungemütlich. Denn die Inzidenzwerte steigen auch in Schleswig-Holstein. Schon heute könnte beschlossen werden, dass die Geschäfte in Kiel ebenfalls auf das Prinzip “click & meet” umstellen müssen - wobei immer noch niemand erklärt hat, warum plötzlich alle diesen englischen Ausdruck verwenden. Es geht ja eigentlich nur um einen Einkauf nach Terminabsprache. Besser wäre es ohnehin, wenn alles so bliebe, wie es ist. In vielen Geschäften herrscht deutlich weniger Andrang als in einigen Supermärkten. Und ob es Sinn macht, den Kieler Handel zu beschränken und damit die Kunden zum Einkaufen auf die grüne Wiese im Umland zu bewegen, ist ebenfalls mehr als fraglich.
Dass es noch ärger geht, zeigt der Blick nach Hamburg. Dort wird ab Karfreitag eine nächtliche Ausgangssperre verhängt, um das Infektionsgeschehen wieder in den Griff zu bekommen. Auf der Reeperbahn nachts um halb eins dürfte also abgesehen von einer Polizeistreife niemand mehr unterwegs sein.
Hamburg beschließt nächtliche Ausgangssperre
Corona-Nachrichten aus Schleswig-Holstein

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Zu guter Letzt...

Verstehen Sie Plattdeutsch? Egal. Über Begriffe wie Ackerschnacker oder Bankenmalür kann man sich auch ohne vertiefende Kenntnis amüsieren. Dass damit das Handy und die Finanzkrise gemeint sind, lässt sich ja ahnen. Was nicht jeder weiß: Es handelt sich in gewisser Weise um preisgekrönte Begriffe, die von den Plattdeutsch-Freunden im Nachbarland Mecklenburg-Vorpommern einst zum “schönsten plattdeutschen Wort des Jahres” gewählt wurden. Der Wettbewerb läuft gerade wieder, Bewerbungsschluss ist der 3. Mai. Wir dürfen gespannt sein, was die Jury diesmal utklamüstert. In diesem Sinne versuchen wir es heute mal auf Platt.
Ik wünsch en feinen Fieravend.
Ihr
Bodo Stade
Stv. Chefredakteur
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