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Post aus dem Newsroom // Weihnachts-Unglück, Ansturm auf Schnelltests, Tipps fürs Fest

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
wenn ein Thema nahezu alle Nachrichten beherrscht, sprechen wir in der Redaktion häufig von einer großen Lage. Corona ist eine sehr große Lage, seit Monaten. Dennoch gibt es immer wieder Meldungen, die uns fast noch mehr erschüttern - so wie der Bericht über die dramatische Suchaktion auf dem Westensee. Ausgerechnet beim Versuch, einen Weihnachtsbaum auf dem See zu verankern, sind gestern Abend zwei Männer ins Wasser gestürzt. Einer der beiden wird nach wie vor vermisst.
Auch die große Lage beschert uns nicht gerade viele gute Nachrichten. Eine immerhin doch: Der Corona-Impfstoff von Biontech hat eine große Hürde genommen. Die Arzneimittelbehöre empfiehlt - wie erwartet - die Zulassung. Die Impfungen können also wie geplant starten. Zum Glück, denn gleichzeitig lösen die Berichte über eine neue und womöglich noch ansteckendere Variante des Virus große Sorgen aus. Es ist kein Wunder, wenn viele Menschen das beklemmende Gefühl beschleicht, dass wir diese Pandemie nicht in den Griff bekommen.
Wer aktiv dagegen vorgehen will, hat es schwer genug. Bestes Beispiel ist der Ansturm auf die wenigen Orte, an denen Schnelltests angeboten werden. In Kiel warteten die Menschen stundenlang auf einen Test, der im Übrigen selbst bezahlt werden muss. Es drängt sich die Frage auf, ob es nicht klug gewesen wäre, vor Weihnachten deutlich mehr Kapazitäten für freiwillige Tests zu schaffen. Sowohl die Bereitschaft als auch die Notwendigkeit sind vorhanden.

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Dreimal werden wir noch wach,… aber an der großen Lage wird sich bis dahin nicht viel geändert haben. Weihnachten wird anders in diesem Jahr. Freuen darf man sich trotzdem darauf.
Ich wünsche Ihnen einen schönen vorweihnachtlichen Abend.
Ihr

Bodo Stade
Stellv. Chefredakteur
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