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Post aus dem Newsroom // Stühle vors Lokal / Fußball mit Fans / Navis mit Schwächen

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
knallharter Lockdown in ganz Deutschland oder Capuccino unterm Heizpilz mit Blick auf die Kieler Förde? Die Vorstellungen darüber, wie es in der kommenden Woche weitergeht, könnten unterschiedlicher nicht sein. Die bundesweite Debatte ist jedenfalls nur sehr schwer mit der Lage in Schleswig-Holstein in Einklang zu bringen.
Vielleicht sollte man es auch gar nicht erst versuchen. Denn die Inzidenz im Norden ist bundesweit die niedrigste und liegt stabil unter 100, in einigen Kreisen sogar unter 35. Warum sollte man hier oben also nicht über Öffnungsschritte nachdenken? Ganz abgesehen davon, dass die Ansteckungsgefahr auf der luftigen Terrasse eines Ausflugslokals geringer sein dürfte als in einem geschlossenen Wohnzimmer. Die Ankündigung von Ministerpräsident Daniel Günther, dass ab Montag die Gastronomie zumindest im Freien wieder loslegen kann, ist also erst einmal eine gute Nachricht für - fast - ganz Schleswig-Holstein.
Außengastronomie in Schleswig-Holstein darf öffnen — nur im Kreis Segeberg nicht
Beim Besuch einer Gaststätte, die ihre Tische und Stühle vor die Tür stellt, bleibt es nach dem Willen der Landesregierung aber nicht. Modellregionen sollen nach den Ferien auch touristische Angebote wieder möglich machen. Hinzu kommen Projekte aus den Bereichen Sport und Kultur. Das Interesse in Schleswig-Holstein daran ist riesig. Die zuständigen Minister berichteten heute von zahlreichen Bewerbungen. Am Ende werden aber nur die besten Projekte den Zuschlag bekommen. Die Entscheidungen sollen nächste Woche fallen - nachdem Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten ein weiteres Mal über den Kampf gegen Corona beraten haben.
Tourismus: Diese zwölf Modellregionen in Schleswig-Holstein bewerben sich
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Zu guter Letzt...

Wer schon etwas länger Auto fährt, kennt diese Ansage aus den alten Navigationsgeräten mit CD-Laufwerk und Schwarzweiß-Anzeige sicher nur zu gut. Heutzutage, da alle digitalen Geräte besser vernetzt sind, als wir ahnen, und offenbar jede Internetseite genau weiß, was wir uns wann schon mal angesehen haben, sollte die Technik uns aber sicher durch jede Stadt führen. Sollte man meinen. Der Navi-Test, zu dem meine Kollegen Niklas Wieczorek (Foto) und Steffen Müller gestartet sind, brachte erstaunliche Schwächen ans Licht. An die neue Verkehrsführung in der Innenstadt hat sich jedenfalls längst noch nicht jedes Navigationsgerät gewöhnt. Das könnte man bedauern. Aber irgendwie ist es auch ein gutes Gefühl, wenn Mensch schlauer ist als Maschine.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Feierabend - und kommen Sie sicher überallhin hin, wohin Sie wollen.
Ihr
Bodo Stade
Stv. Chefredakteur
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