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Post aus dem Newsroom // Studt und die Endlager-Suche, Rendsburg-Eckernförde und die privaten Feiern

Liebe Leserinnen, liebe Leser, die ergebnislose Suche nach einem atomaren Endlager dauert nun schon v
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
die ergebnislose Suche nach einem atomaren Endlager dauert nun schon viele Jahrzehnte, und für eine ganze Generation der Deutschen ist Gorleben zum Symbol für die Auseinandersetzung um die friedliche Nutzung der Atomenergie geworden. Bis heute: Nun steht endgültig fest, dass der Salzstock in Gorleben nicht als Endlager genutzt werden wird. Bei der Prüfung möglicher Standorte sind dagegen auch viele Regionen Schleswig-Holsteins als prinzipiell geeignet eingestuft worden: In 15 Kreisen und kreisfreien Städten im Land wurden die sogenannten Wirtsgesteinsvorkommen Salzgestein und Tongestein identifiziert. Noch ist man weit von einer Entscheidung entfernt, gleichwohl bestimmt das Thema heute die Nachrichten - und wird auch in unserer Zeitung breiten Raum einnehmen.
So wie einmal mehr die jüngste Corona-Entwicklung. Verwirrung hat dabei der Kreis Rendsburg-Eckernförde gestiftet: Wir hatten uns in der Redaktion schon gefragt, welchen Sinn denn die gestern ausgegebene Entscheidung machte, private Feiern ab 50 Teilnehmern drei Tage vorher samt Gästeliste und Hygienekonzept anmelden zu müssen - wo doch Feiern mit mehr als 50 Personen in Innenräumen im Land derzeit gar nicht erlaubt sind. Heute verschärfte der Kreis diese Regel, nun sollen Partys schon ab 25 Gästen anmeldepflichtig sein. Ist das jetzt Aktionismus oder verantwortliches Handeln angesichts steigender Infektionszahlen? Da werden die Meinungen wohl auseinandergehen.
Im Untersuchungsausschuss zur Rocker-Affäre war heute erneut Oberstaatsanwalt Alexander Ostrowski geladen. Dabei wehrte er sich gegen die Interpretation des FDP-Abgeordneten Marcus Rossa, es sei ein Fehler der Staatsanwaltschaft Kiel gewesen, der die ganzen “Irrungen und Wirrungen” im Landeskriminalamt ausgelöst habe. Über seinen Anwalt wies Ostrowski diese Darstellung zurück. Man versuche offenbar, die Konflikte innerhalb der Polizei “der Staatsanwaltschaft Kiel in die Schuhe zu schieben“.
Einen konfliktfreien Feierabend wünscht Ihnen
Ihr
Christian Longardt
Chefredakteur

Nachrichtenüberblick in Kürze

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Das ist doch..? Ja, rechts auf dem Bild sehen Sie Stefan Studt, bis 2017 Schleswig-Holsteins Innenminister. Nun Vorsitzender der Geschäftsführung der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE). Gemeinsam mit seinem Kollegen Steffen Kanitz stellte er in Berlin den ersten Zwischenbericht über die Suche nach einem atomaren Endlager vor (Foto: dpa)
Das ist doch..? Ja, rechts auf dem Bild sehen Sie Stefan Studt, bis 2017 Schleswig-Holsteins Innenminister. Nun Vorsitzender der Geschäftsführung der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE). Gemeinsam mit seinem Kollegen Steffen Kanitz stellte er in Berlin den ersten Zwischenbericht über die Suche nach einem atomaren Endlager vor (Foto: dpa)
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