Profil anzeigen

Post aus dem Newsroom // Reisebüros in Not, Stoßlüften in Schulen, Bombensprengung in Kiel

Liebe Leserinnen, liebe Leser, unmittelbar vor den Ferien ist die Frage, wohin es gehen soll, ja imme
Post aus dem NewsroomPost aus dem Newsroom
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
unmittelbar vor den Ferien ist die Frage, wohin es gehen soll, ja immer schon ein Thema gewesen. Doch selten gab es so widerstreitende Aspekte wie in diesem Jahr. Da sind zum einen die Reisebüros, die angesichts der Reisewarnungen faktisch einen Lockdown erleben - bis hin zur Schließung der ersten Unternehmen wie dem altbekannten Kieler Reisebüro Fahrenkrog. Das Aus wird viele von uns treffen, die sich dort in den vergangenen Jahren beraten ließen und ihre Urlaubsreise buchten. Zum anderen sind da aber auch die Ferienhausanbieter und Hoteliers in Schleswig-Holstein. Sie berichten von einer besonders guten Auslastung. Ein Widerspruch ist das nicht, sondern nur die andere Seite der Medaille. Wenn Spanien oder Portugal tabu sind, geht es eben auch im Herbst nach Fehmarn oder Büsum. An den Reisebüros gehen diese Buchungen aber in der Regel vorbei.
Kompliziert bleibt der Kampf gegen Corona allemal. Das gilt nicht nur für die 1000-Euro-Geldbuße, die bei falschen Angaben im Restaurant drohen, sondern auch für die neuen Ansagen aus dem Bildungsministerium. Neben einer Maskenpflicht für die beiden ersten Wochen nach den Ferien ist nun auch von einer Art Frischluft-Regel die Rede. Alle 20 Minuten sollen künftig die Fenster in den Klassenräumen geöffnet werden, um die Ansteckungsgefahr zu mindern. Das mag helfen, wird aber kalt. Meine Kollegin Anne Holbach hat recherchiert, wie das im Herbst und Winter gehen soll. Man erinnert sich ja nur zu gut, was das immer für Diskussionen gab, wenn früher mal in der Schule die Fenster aufgerissen wurden.
Aktuell sind die Kollegen der Kieler Lokalredaktion allerdings auf ein ganz anderes Thema fixiert. Wieder ist in der Stadt eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Doch diesmal lässt sie sich selbst von den Experten nicht gefahrlos entschärfen. Sie muss gesprengt werden und zwar noch heute. Wir sind am Ball und berichten auf KN-online - auch wenn es noch so spät werden sollte.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Feierabend.

Ihr
Bodo Stade
Stv. Chefredakteur

Nachrichtenüberblick in Kürze

Bombe in Kiel: Evakuierung, Sprengung, Straßensperre
Neues Holstein-Stadion: Ende 2021 soll es losgehen
1000 Euro Bußgeld: Das wirft viele Fragen auf
Panne: Schleusen in Brunsbüttel aus Versehen bestreikt
Alle 20 Minuten lüften - Lehrer fragen: Wie soll das gehen?
Das plant die neue Uni-Präsidentin
Meine Lieblingsgeschichte

Die Biker in Dänischenhagen geben nicht auf
Meistgelesen auf KN-online

Hat Ihnen diese Ausgabe gefallen?
Teilen Sie diesen Newsletter:
Wenn Sie diesen Newsletter nicht mehr empfangen wollen, können Sie ihn hier abbestellen.
Wenn Ihnen dieser Newsletter weitergeleitet wurde, können Sie ihn hier abonnieren.