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Post aus dem Newsroom - Neumünster und die hohen Werte, Holstein Kiel und die Corona-Regeln

Liebe Leserinnen, liebe Leser, als wir uns am Freitag vergangener Woche bei der Stadt Neumünster nach
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
als wir uns am Freitag vergangener Woche bei der Stadt Neumünster nach den auffällig hohen Corona-Werten erkundigten, hieß es noch: Das liege an den vielen Reiserückkehrern, die Infektionen mitgebracht hätten. Seit Sonntag schrillen nun plötzlich alle Alarmglocken, und die offizielle Begründung der Stadt für den stark gestiegenen Sieben-Tage-Index hat es in sich: Die Bürger verhielten sich “absolut unvernünftig”, sie steckten sich mittlerweile wieder vor Ort an, am Arbeitsplatz, bei privaten Feiern oder bei Treffen in der Öffentlichkeit. Sollte sich der Trend fortsetzen, müsse das gesellschaftliche Leben in Teilen wieder heruntergefahren werden.
Neumünster, der neue Corona-Hotspot? So ganz will es nicht einleuchten, dass sich die Menschen dort tatsächlich anders verhalten sollen als etwa in Kiel und Lübeck, wo der Sieben-Tage-Wert pro 100.000 Einwohner deutlich niedriger liegt. Wir forschen heute weiter nach und berichten für Sie über die Lage in Mittelholstein, die mit Blick auf die kommenden Wochen und Monate auch fürs ganze Land die Sorgen wachsen lässt. Durchaus denkbar, dass es in Neumünster bald eine Maskenpflicht auf bestimmten öffentlichen Plätzen gibt, wie sie heute München beschlossen hat.
Dass sich sehr viele Menschen gerade in Corona-Zeiten auch gegen die Grippe schützen wollen, hat unsere heutige Titelgeschichte beschrieben. Schon jetzt sind 50 Prozent mehr Impfdosen verbraucht als in anderen Jahren, sagte uns der Hausärzteverband Schleswig-Holstein. Dessen Warnung ist eindeutig: Für alle werde der Impfstoff nicht reichen.
Ja, und dann ist da noch das TItelfoto der Tageszeitung, das viele unserer Leser irritiert hat. Sieht es doch so aus, als hätten die vorbildlich maskierten Fans von Holstein Kiel beim Spiel gegen Paderborn dicht an dicht auf der Tribüne gesessen. Der Verein beteuert, man habe sich an die Regeln gehalten. Gleichwohl haben wir uns die Tücken des Schachbrettmusters heute von berufener Stelle noch einmal erklären lassen: Gerwin Stöcken, für Gesundheit und Sport zuständiger Dezernent im Kieler Rathaus, sagte unserem Sportchef Alexander Hahn: “Holstein hat die Situation im Stadion prima gelöst.” Lesen Sie selbst.
Einen angenehmen Abend wünscht Ihnen
Ihr
Christian Longardt
Chefredakteur

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Bild des Tages

Jubelnde Holstein-Fans, aufgenommen von unserem Fotografen Uwe Paesler. Warum Sie so saßen, wie sie saßen, hat uns der Kieler Sport- und Gesundheitsdezernent erklärt (siehe oben).
Jubelnde Holstein-Fans, aufgenommen von unserem Fotografen Uwe Paesler. Warum Sie so saßen, wie sie saßen, hat uns der Kieler Sport- und Gesundheitsdezernent erklärt (siehe oben).
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