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Post aus dem Newsroom // Neue Corona-Regeln, mehr Impf-Termine, SPD im Stadion

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
haben Sie sich schon einen Friseurtermin für den 1. März gesichert? Oder sind Sie noch damit beschäftigt, alles für den Schulbesuch der Kleinen vorzubereiten, wenn es am 22. Februar wieder in die Grundschule geht? Wie auch immer - die gestern Abend gefassten Beschlüsse sorgen für jede Menge Gesprächsstoff. Die einen jubeln, weil sie sich über erste Lockerungen freuen. Die anderen sind bitter enttäuscht, weil der Lockdown im Wesentlichen um drei Wochen verlängert wird - und sie nicht verstehen können, warum Haare waschen und schneiden erlaubt sein soll, der Besuch einer kleinen Boutique oder eines Restaurants aber wegen Corona weiter untersagt bleibt.
Dabei hat man kaum Zeit, lange darüber zu grübeln. Die Nachrichten kommen Schlag auf Schlag. So verkündete Ministerpräsident Daniel Günther heute gleich noch ein paar Lockerungen mehr. Zoos, Wildparks, Gartenbaucenter und Blumenläden können zum 1. März wieder öffnen. Auch Nagelstudios dürfen ihre Dienste wieder anbieten. Und praktische Fahrschulstunden für berufsbezogene Ausbildung sollen Günther zufolge ab 22. Februar ebenfalls möglich sein. Damit nicht genug: Weil inzwischen neue Impfstoff-Lieferungen eingegangen sind, fährt Schleswig-Holstein die Impfzentren hoch.
Aber neben dieser guten Nachricht gibt es leider auch eine, die Sorgen bereitet: Die britische Virus-Mutation hat offenbar auch Kiel erreicht. Die letzte Gewissheit wird zwar erst eine langwierige Untersuchung im Labor bringen. Doch die Hinweise sind deutlich. Es gibt also leider auch einen guten Grund, warum heute nicht alle jubeln können.
Corona-Nachrichten aus Schleswig-Holstein

Was Kunden jetzt über Friseure wissen müssen
Mehr Impfzentren: Schleswig-Holstein weitet das Impfen aus
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Zu guter letzt...

Zuerst war da das Problem: Wo kann eine Partei derzeit tagen, um einen Direktkandidaten für die Bundestagswahl zu wählen, ohne gleichzeitig gegen die Corona-Verordnungen zu verstoßen? Dann kam die kuriose Idee: Warum sollten die Genossen aus Kiel, Altenholz und Kronshagen sich nicht im großen, luftigen Holstein-Stadion treffen? Gesagt, getan. Die Sache ist jetzt abgemacht. Am 20. Februar geht es los. Und deshalb kommt nun die Frage: Färbt das Sieger-Gen der erfolgreichen Störche möglicherweise auf die SPD ab? Schafft es die Partei vielleicht sogar wieder auf einen der vorderen Plätze - so wie Holstein Kiel in der Tabelle? Hält der Stadionsprecher eine Grundsatzrede? Wir wissen es nicht. Eines haben die SPD und die KSV aber immerhin gemeinsam - weder das nächste Pokalspiel noch die Parteiveranstaltung werden im Free-TV übertragen.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Feierabend.
Ihr
Bodo Stade
Stv. Chefredakteur
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