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Post aus dem Newsroom // Modellprojekte hier, Bundes-Notbremse dort

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
die Corona-Politik bleibt schwierig. Heute gibt es zwei große Nachrichten, die auf dem ersten Blick einfach nicht zusammenpassen wollen. Das Bundeskabinett beschließt in Berlin eine bundeseinheitliche Notbremse, die beispielweise ab einer Inzidenz von 100 dazu führt, dass auch in Schleswig-Holstein Ausgangssperren verhängt werden. Fast zur selben Zeit werden im Landeshaus in Kiel Modellprojekte verkündet, die mitten im Lockdown wieder Aufführungen auf den Kieler Bühnen oder Vereinssport möglich machen sollen. Klingt kompliziert, ist es auch.
Am Ende muss man einfach ganz genau hinsehen, weil man dann erkennt, dass die Lage in Schleswig-Holstein eine andere als im großen Rest der Republik ist. Die Inzidenz liegt hier bei 70. Bundesweit ist der Wert doppelt so hoch. Und während viele Intensivstationen bereits wieder ans Limit kommen, hat das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein reichlich Luft nach oben. Um es klar zu sagen: Das bedeutet leider nicht, dass das Coronavirus uns in Schleswig-Holstein nichts anhaben kann oder weniger gefährlich ist als gedacht. Es erlaubt aber, dass die Landespolitik dort, wo es möglich ist, andere Akzente setzt. Aber lesen Sie selbst:
Kultur und Sport: Diese Projekte gehen an den Start
Protest aus Schleswig-Holstein: Kommunen gegen pauschale Ausgangssperren
Corona-Nachrichten aus Schleswig-Holstein

Kind muss wegen eines Lesefehlers in Corona-Quarantäne
Hausarzt ist sauer: Apotheke liefert Impfstoff nicht
Wie Einzelhaft: Quarantäne-Knast in der Jugendarrestanstalt Moltsfelde
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Nachrichtenüberblick in Kürze

Feuer im Rundsilo Eckernförde: Großeinsatz wegen Kaffeeröster-Brand
Ein Dreckschweinchen sorgt für Hygiene
Meine Lieblingsgeschichte

Kielerin trauert um Prinz Philip - sie verbrachte 1986 einen Abend mit ihm
Und weil die Geschichte so schön ist, haben wir auch noch mehr Erinnerungen an Prinz Philip aus unserem Archiv zusammengestellt.
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Zu guter Letzt...

Freude in Preetz: Papiertheater ist jetzt Kulturerbe
Gute Nachrichten sind manchmal Mangelware. Dass Projekte aus der Region international wahrgenommen und geschätzt werden, freut uns deshalb besonders. Die Unesco - also die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation - scheint dabei eine besondere Vorliebe für Schleswig-Holstein zu haben. Als Weltkulturerbe zählen schon das Wattenmeer, die Lübecker Altstadt und der Wikingerhandelsplatz Haithabu mitsamt Danewerk. Als immaterielles Kulturerbe kommen so wunderbare Traditionen wie das Biikebrennen, die Börteboote und zuletzt das Ringreiten dazu. Das Preetzer Papiertheater befindet sich also in guter Gesellschaft. Glückwunsch nach Preetz.
Und einen schönen Feierabend - demnächst ja vielleicht auch wieder mit Theater im Kieler Schauspielhaus.
Ihr
Bodo Stade
Stv. Chefredakteur
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