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Post aus dem Newsroom // Kein Urlaub im Herbst?, Maskenpflicht bei der Geburt

Liebe Leserinnen, liebe Leser, planen Sie noch eine Urlaubsreise in diesem Herbst? Oder haben Sie sch
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
planen Sie noch eine Urlaubsreise in diesem Herbst? Oder haben Sie schon alles über den Haufen geworfen? Spätestens seit gestern wird es tatsächlich eng. Am späten Abend wurde die Liste der Corona-Risikogebiete noch einmal ein ordentliches Stück länger. Mit Kopenhagen ist nun auch ein beliebtes Ziel in Dänemark dabei. Und das wirft natürlich sofort die Frage auf, was mit dem Ferienhäuschen in Jütland ist, das der eine oder andere vielleicht schon gebucht hat. Wir versuchen, das Thema möglichst nach allen Seiten auszuleuchten. Die Entscheidung darüber, ob man nun fahren sollte oder nicht, können wir natürlich niemandem abnehmen.
Geht es nach Ministerpräsident Daniel Günther und Bildungsministerin Karin Pries ist die Sache ohnehin klar. Der Regierungschef hat dazu aufgerufen, auf eine Reise am besten ganz zu verzichten, um jedem Ansteckungsrisiko aus dem Wege zu gehen. Die Bildungsministerin findet, statt zu verreisen sollte man lieber seinem Kind einen Laptop oder ein Tablet für die Schule kaufen. Das kann man so sehen. Allerdings stellt sich auch hier die Frage, was man so unmittelbar vor den Ferien mit diesen Ratschlägen anfangen soll - wer nicht gerade ein Schnäppchenjäger ist, dürfte seinen Auslandsurlaub längst geplant und gebucht haben. Alle anderen können es sich zumindest noch einmal überlegen, ob sie nicht im schönen Schleswig-Holstein bleiben wollen.
Dass es hier im Norden relativ sicher ist, belegen auch die Zahlen. Wir haben einmal in die Statistiken geschaut und Erstaunliches herausgefunden. Setzt man die bisher erfassten Corona-Fälle ins Verhältnis zur Gesamtbevölkerung, kommt man in Schleswig-Holstein auf rund 150 Fälle pro 100.000 Einwohner. Bessere Werte gibt es bundesweit nur in zwei anderen Bundesländern. In Bayern, wo Ministerpräsident Markus Söder das Zepter schwingt und gern der gesamten Republik erklärt, wo es bei der Bekämpfung der Pandemie langzugehen hat, liegt der Wert übrigens bei über 500 - so hoch wie sonst nirgends.
Gibt es noch einen Grund, um hierzubleiben? Richtig, so spannend wie in Schleswig-Holstein ist es landespolitisch in kaum einem anderen Bundesland. Unmittelbar nach dem Ende der heutigen Landtagssitzung geht es gleich weiter. Regierung und Opposition müssen sich zusammenraufen, um den 4,5 Milliarden Euro schweren Corona-Notkredit auf den Weg zu bringen. Ob das im Laufe des Abends noch gelingt? Auf KN-online werden wir berichten.
Bleiben Sie gesund und informiert. Einen schönen Feierabend wünscht
Ihr
Bodo Stade
Stv. Chefredakteur

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