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Post aus dem Newsroom // Impf-Debakel, Masken-Fragen, Homeoffice-Dieb

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
es ist zum Haare raufen. Und damit meine ich nicht die Tatsache, dass nach wie vor die Friseursalons geschlossen sind. Das ist ganz bitter für die Betreiber und die Mitarbeiter. Aber wenn eine unordentliche Frisur das einzige Problem dieser Pandemie wäre, könnte man darüber ja lachen. Nein, die schlechten Nachrichten rund um die Produktion der Corona-Impfstoffe sind es, die einen sprachlos machen.
Nur zur Erinnerung: Erst wurde der Start der Impfungen als Weg aus der Krise gefeiert, und die Pharmakonzerne waren plötzlich die Heilsbringer. Dann sorgte schon mal die Vergabe der knappen Termine für Frust. Dann meldete Biontech, dass man die Produktion wohl etwas drosseln muss, um die Anlagen umzubauen. Dann kam der Ärger mit dem Hersteller Astrazeneca, der von der EU Hunderte von Millionen für die Produktion erhalten hatte und trotzdem nicht die vereinbarte Menge liefern wollte. Heute nun erreichen wir den vorerst letzten Tiefpunkt: Die Ständige Impfkommission empfiehlt zwar auch die Impfung mit dem Vakzin von Astrazeneca - aber nur für Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren. Das führt alle Versuche, zunächst die besonders gefährdeten Senioren zu schützen ad absurdum. Kein Wunder also, dass auch in der Landespolitik alle Alarmglocken schrillen.

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Was heißt das nun? Ganz einfach: Wir müssen uns an den Gedanken gewöhnen, dass wir uns und andere erst einmal noch eine ganze Weile selbst schützen müssen. Abstand halten, ist weiter angesagt. Maske tragen, heißt die Devise. Das Interesse an diesem Thema ist deshalb auch ungebrochen. Es gibt ja auch ständig neue und manchmal auch verwirrende Erkenntnisse.
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Lassen wir uns also von gelegentlichen Rückschlägen nicht unterkriegen. Schönen Feierabend.
Ihr
Bodo Stade
Stv. Chefredakteur
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