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Post aus dem Newsroom // Geplatzte Sparkassen-Fusion, abgesagte Gottesdienste

Post aus dem NewsroomPost aus dem Newsroom
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
der Widerstand war groß. Das war bekannt. Und doch ist es eine faustdicke Überraschung. Die geplante Fusion der Förde Sparkasse aus Kiel und Sparkasse Mittelholstein aus Rendsburg ist geplatzt. Die Finanzbranche lässt das aufhorchen, immerhin wäre aus dem Zusammenschluss ein wahrer Riese mit einer Bilanzsumme von mehr als zehn Milliarden Euro entstanden. Die Nachricht ist noch frisch, mein Kollege Florian Hanauer hat aber bereits mit Götz Bormann, dem Vorstandsvorsitzenden der Förde Sparkasse, und Sören Abendroth, dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Mittelholstein, gesprochen. Seinen Bericht finden Sie hier.
Förde Sparkasse und Sparkasse Mittelholstein sagen geplante Fusion ab
Die Nachricht ist auch noch aus einem anderen Grund bemerkenswert. Sie hat ausnahmsweise gar nichts mit Corona zu tun. Ansonsten hat das Infektionsgeschehen auf die eine oder andere Weise auf nahezu alle Lebensbereiche Einfluss. Eine knappe Woche vor Weihnachten spüren wir das besonders. Komplett umdenken müssen beispielsweise die Kirchengemeinden. Sie hatten sich zwar alle darauf eingestellt, dass die Gottesdienste in diesem Jahr anders gestaltet und organisiert werden müssen. Doch die mühsam erarbeiteten Hygienekonzepte der letzten Wochen und Monate sind mit dem verschärften Lockdown praktisch überholt. Im ganzen Land werden inzwischen Gottesdienste abgesagt. Ein großes Thema, mit dem wir uns gerade intensiv beschäftigen.

Auch in Eckernförde sagen Gemeinden Gottesdienste ab
Zum Weihnachtsfest gehören für die meisten von uns aber nicht nur Gottesdienste, sondern auch Geschenke. Auch das wird diesem Jahr viel schwieriger als sonst, weil noch mehr Pakete bestellt und verschickt werden als in den Vorjahren. Meine Kollegin Anne Holbach hat das Thema recherchiert.

So viele Pakete zum Fest wie noch nie
Ein Tipp: Wenn Sie noch ein Päckchen auf den Weg bringen wollen, dürfen Sie nicht mehr lange warten. Wenn es noch rechtzeitig vor der Bescherung ankommen soll, müssen Sie spätestens morgen Mittag bei der Post sein - wundern Sie sich dann bitte nicht über eine lange Warteschlange.
Kunden ärgern sich über lange Wartezeiten
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Alles ist anders in diesem Jahr - auch das bevorstehende Adventswochenende. Am letzten Sonnabend vor dem Fest wird es ungewohnt still sein in den Innenstädten. Wer noch ein Geschenk sucht, muss aber nicht verzweifeln. Die Zahl der regionalen Händler, die inzwischen ihre Waren im Netz oder per Telefon anbieten und bei denen man sich das Bestellte dann in aller Ruhe abholen kann, wird immer größer.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und einen stimmungsvollen vierten Advent.
Ihr
Bodo Stade
Stellv. Chefredakteur
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