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Post aus dem Newsroom // Corona-Wirrwarr, Immobilienblase, Suezkrise

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
kommen Sie mit den aktuellen Regelungen zur Corona-Lage noch mit? Müssen jetzt die Geschäfte ab einer Inzidenz ab 50 wirklich schließen oder muss man sich zum Einkaufen einfach nur anmelden? Und warum sind die Restaurants noch geschlossen, wenn sich die allermeisten Menschen doch ohnehin im privaten Kreis infiziert? Setzt sich die Kanzlerin durch, die den Ländern im Fernsehen eine Standpauke gehalten hat und am liebsten alles allein regeln will? Und wenn ja, wie sollte das gehen? Kurzum: Die Lage ändert sich inzwischen täglich und manchmal noch schneller. Ab 16.30 Uhr tritt Minuten tritt Ministerpräsident Daniel Günther einmal mehr vor die Presse, um sich zu den neuesten Entwicklungen zu äußern. Wir sind wie immer dabei, um Sie auf KN-online auf dem Laufenden zu halten. Zum Livestream geht es hier.
Wohin die Reise gehen könnte, hatte CDU-Fraktionschef Tobias Koch bereits im Laufe des Tages angedeutet. Mein Kollege Christian Hiersemenzel hat es zusammengefasst.
CDU-Landtagsfraktion: Tobias Koch will Lockerungen für Einzelhandel
In den Städten und Kreisen schauen unterdessen vor allem die Geschäftsleute auf die Inzidenzwerte. Nach den bislang geltenden Regelungen drohen weitere Einschränkungen, wenn die Grenzwerte von 50 oder 100 übersteigen.
Inzidenz in Kiel deutlich über 50er Marke: Kieler Einzelhandel ist in Sorge
Doch nicht nur die Infektionszahlen steigen. Mitten in der Pandemie wächst auch die Nachfrage nach Immobilien. Die Preise kennen derzeit nur eine Richtung - und die geht steil nach oben. Mein Kollegen Ulrich Metschies hat die Lage analysiert und kommentiert.
Rasant steigende Preise in Kiel und Umland: Angst vor Immobilienblase wächst
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Zu guter Letzt...

Wenn hier im Norden vom Kanal die Rede ist, dann normalerweise vom Kanal zwischen Nord- und Ostsee. In den letzten Tagen ging der Blick aber weit über die Landesgrenzen hinaus. Die spektakuläre Blockade des Suezkanals hat auch die Kanalfreunde in Schleswig-Holstein bewegt. Das Containerschiff “Ever Given” hatte sich derart verkeilt, dass tagelang gar nichts mehr ging. Erst die Bergungsexperten des niederländischen Unternehmens Boskalis, die mit einem der stärksten Schlepper der Welt anrückten, haben Bewegung in die Sache gebracht. Mein Kollege Frank Behling kannte dabei natürlich die Geschichte hinter der Geschichte. Die bärenstarken Motoren, mit denen die Suezkrise gelöst werden konnte, stammen aus Kiel. Was lernen wir daraus: wenn es irgendwo ein Schiffsproblem auf dieser Welt gibt, fragt gern in Schleswig-Holstein nach. Wir helfen gern.

Ich wünsche allen einen lockeren Feierabend.
Ihr
Bodo Stade
Stv. Chefredakteur
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