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Post aus dem Newsroom // Corona stoppt Holstein, Polizei auf Kindergeburtstag, Geflügelpest weitet sich aus

Post aus dem NewsroomPost aus dem Newsroom
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
nun hat es auch die Störche erwischt. Unmittelbar vor dem Spiel gegen Heidenheim hat dieses kleine fiese Virus den Kieler Fußballern ein Bein gestellt. Es ist ein böses Foul. Vier Fälle meldet der Verein. Das Spiel heute Abend ist abgesagt. Es bleibt die Frage aller Fragen: Wer hat sich bei wem infiziert? Der Corona-Ausbruch sorgt jedenfalls nicht unter eingefleischten Fußball-Fans für Aufsehen. Die Nachricht schnellte aus dem Stand in die Liste der meistgeklickten Artikel. Am Ende des Newsletters finden Sie mehr dazu.
Die Corona-Krise ist eben noch lange nicht vorbei. Nach einem Jahr zehrt sie aber immer deutlicher an den Nerven. Das zeigt sich zum einen daran, dass es dem einen oder anderen inzwischen schon sehr schwer zu fallen scheint, sich an alle Regeln zu halten. Und zum anderen daran, dass sich offenbar die “gut gemeinten Hinweise” aus der Nachbarschaft mehren. Polizeieinsätze bei Kindergeburtstagen? Das dürfte weder den Beamten noch dem Geburtstagskind gefallen. Kommt aber leider vor.
Rendsburg: Polizei löst mehrere Partys auf
Vielleicht muss man sich auch selbst immer wieder daran erinnern: Nur weil die Geschäfte in Schleswig-Holstein seit einer Woche wieder geöffnet haben, ist nicht plötzlich alles wie früher. Abstand halten, Mund und Nase mit einer Maske bedecken und die Hygiene-Regeln beachten - all das gilt nach wie vor und sollte unbedingt beachtet werden. Ansonsten riskieren wir allesamt, dass die Händler womöglich wieder schneller schließen müssen als gedacht. Mit Blick auf die Disziplin der Kunden runzelt man im Kieler Rathaus jedenfalls schon etwas die Stirn - und kündigt mehr Kontrollen an. Wir sollten das bedenken, wenn wir am Wochenende doch mal wieder ein paar neue Jeans kaufen wollen.
Abstandsregeln sollen stärker kontrolliert werden
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Zu guter letzt...

So viel Aufmerksamkeit wie Heike Hacker bekommen Fans nun wirklich selten - nicht mal von den nettesten Stars. In der Hamburger Barclaycard-Arena, wo zu anderen Zeiten schon mal 15.000 Besucher einem Konzert lauschen, sang Sasha jedenfalls nur für sie. Mit Gitarre und Lagerfeuer. Mehr geht nicht. Nun muss nicht jeder gleich Fan von Sasha sein, aber ein schönes Beispiel für die Einhaltung von Corona-Regeln ist dieses 1:1-Konzert in jedem Fall. Vielleicht ist es ja ein Tipp für das stürmische Wochenende: Einfach mit seinem größten Fan zu Hause bleiben statt Party zu machen. Dann klappt´s auch mit den Nachbarn.

Ich wünsche einen schönen Feierabend und ein erholsames Wochenende.
Ihr
Bodo Stade
Stv. Chefredakteur
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