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Post aus dem Newsroom // Bombe mitten in Kiel, Impf-Debatte, KN bewegt in Tansania

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
immer wieder erinnern uns Blindgänger an die Schrecken des Zweiten Weltkriegs. Der jüngste Fund lässt aber noch einmal richtig aufhorchen. Bei Bauarbeiten ist eine Fliegerbombe in der Haßstraße, also mitten in der Kieler Altstadt, entdeckt worden. Am Sonntag soll das gefährliche Ding entschärft werden. Aus Sicherheitsgründen wird rundherum alles gesperrt, viele Menschen werden ihre Häuser verlassen müssen. Es wird ein unruhiger Tag, an dem es einmal mehr auf die Experten des Räumkommandos ankommen wird.
Blindgänger in Kiel wird am Sonntag entschärft
Aufregung herrscht auch in der Netzwelt. Der Grund ist eine Aktion, die unter dem Hashtag #allesdichtmachen für Furore sorgt. Eine Reihe von Schauspielern, darunter auch namhafte Leute wie Jan-Josef Liefers oder Ulrich Tukur, hat sich in Videoclips mit den Corona-Maßnahmen auseinandergesetzt. Die Ironie, mit der sie es angeblich tun, ist offenbar nicht wirklich gelungen. Es hagelt Kritik, die teils verschnupft, teils einsichtig aufgenommen wird. Die Reaktion von Meret Becker, die auch mitgemacht hat, lässt immerhin hoffen. Das Ganze sei “nach hinten losgegangen”, räumte sie ein und bedauerte den eigenen Beitrag. Das ist immerhin ehrlich.
Meret Becker und Ken Duken zu ihren #allesdichtmachen-Videos: „Aktion nach hinten losgegangen“
Corona-Satire? Wenig Verständnis in Kiel
Hoffen wir mal, dass die Promi-Schauspieler den vielen Kunstschaffenden, die durch Corona wirklich Not leiden, nicht einen Bärendienst erwiesen haben. Denn viele Menschen werden angesichts der Aktion mit dem Kopf schütteln, weil sie viel mehr daran interessiert sind, einen Impftermin zu bekommen. Immerhin: Die Produktion kommt voran. Und die Diskussion über eine Freigabe der Impfstoffe ist eröffnet.
​Günther für einheitliches Vorgehen beim Ende der Impf-Priorisierung
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Zu guter Letzt...

Anfang der Woche fiel der Startschuss für unsere Aktion „KN bewegt“. Mehr als 120 Teams sind seitdem unterwegs, laufen, joggen, wandern. Rund 20.000 Kilometer sind auf diese Weise schon zusammen gekommen. Eine starke Leitung! Wie und wo die Kilometer gesammelt werden, ist den Teilnehmern übrigens freigestellt. Auch Heike Wiese aus Kiel kann deshalb mitmachen. Sie unterstützt ihr Team im fernen Tansania. Ein gutes Vorbild für alle, die am Wochenende noch nichts vorhaben. Ob am Fuße des Kilimandscharo oder an der Kieler Förde - ein bisschen Bewegung kann nicht schaden.
Schönes Wochenende
Ihr
Bodo Stade
Stv. Chefredakteur
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