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Post aus dem Newsroom // Berlin, Bremen, Bordesholm - die Lage im neuen "Hotspot", THW-Spiel wegen Corona-Fällen abgesagt

Liebe Leserinnen, liebe Leser, Berlin, Bremen, Bordesholm - klingt komisch, ist es aber nicht: Währen
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Berlin, Bremen, Bordesholm - klingt komisch, ist es aber nicht: Während die beiden Bundesländer und Großstädte wegen Überschreitung des Grenzwertes jetzt offiziell zu Risikogebieten zählen, hat sich auch die Gemeinde Bordesholm mit dem benachbarten Wattenbek (zusammen gut 10.000 Einwohner) zu einem Corona-Hotspot entwickelt. Hochgerechnet auf 100.000 Einwohner lag die sogenannte 7-Tage-Inzidenz gestern in dem Gebiet bei 170 und damit sehr deutlich über der Grenze von 50, woraus die örtlichen Behörden “akuten Handlungsbedarf” ableiten: Es gilt jetzt eine Maskenpflicht im Bordesholmer Zentrumsbereich sowie für Zuschauer von Sportveranstaltungen.
Es geht doch nur um 14 Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen, könnte man einwenden - und das tut auch mancher Leser. Tatsächlich lässt sich trefflich darüber streiten, ab welcher Gemeindegröße eine solche Rechnung noch Sinn macht. Wenn ein Dorf weniger als 2000 Einwohner hat, reicht ja schon ein Infizierter… Sollte man sich die Werte nicht besser kreisweit ansehen? Was den Fall Bordesholm/Wattenbek für die Behörden aber kompliziert macht: Eine klare Infektionsquelle fehlt ganz offenbar. Eine große Party, eine Hochzeit oder ähnliches war es jedenfalls nicht.
Unser Reporter Frank Scheer war gestern sehr schnell am Ball und hat mit seinen Berichten dafür gesorgt, dass die Einschaltquoten auf KN-online in die Höhe schnellten. Kollege Scheer trägt auch heute wieder alles Wichtige aus dem neuen Hotspot zusammen. Ob die neue Maskenpflicht respektiert wird, lesen Sie hier. Und Landeshaus-Korrespondent Christian Hiersemenzel hat gerade mit dem prominentesten Bordesholmer, SPD-Bundesvize Ralf Stegner, über die Lage in seinem Heimatort gesprochen. In Kürze auf KN-online zu lesen.
Gerade ist die Videokonferenz der Bundeskanzlerin mit Vertretern der elf größten deutschen Städte zu Ende gegangen. Merkel sagte, an der Entwicklung in den Ballungsräumen werde sich zeigen, “ob wir die Pandemie in Deutschland unter Kontrolle halten können oder ob uns die Kontrolle entgleitet”. Zu den Ergebnissen lesen Sie hier mehr.
Ein angenehmes und vor allem gesundes Wochenende wünscht Ihnen
Ihr
Christian Longardt
Chefredakteur

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