Günther hat Corona, Fahnenmast-Prozess, Urlauberin gerettet

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
ausgerechnet jetzt: Knapp zwei Wochen vor der Landtagswahl in Schleswig-Holstein hat sich Ministerpräsident Daniel Günther mit dem Coronavirus infiziert. Die Folge: Er muss zu Hause bleiben. Wahlkampf hin oder her. So befindet sich der CDU-Politiker ab sofort in häuslicher Isolation. Kleiner Trost: Laut Staatskanzlei ist Günther symptomfrei und führt die Amtsgeschäfte aus dem Homeoffice.
Das Positiv-Ergebnis kam für Günther überraschend. Donnerstag traf er sich noch mit anderen norddeutschen Ministerpräsidenten zu Gesprächen und Werftbesuch, Freitag war er beim sogenannten “Politboxen” in Rendsburg, am Sonntag beim Finale des DHB-Pokals in Hamburg. Klar lässt man sich da teils mehrfach am Tag testen, versichert die Staatskanzlei. Aber ein Restrisiko bleibt.
Sicher ist nur: Der Wahlkampf geht trotzdem weiter. Die Parteien übertreffen sich dabei teils mit ihren Versprechungen an die Bürger: Das reicht vom Rabatt beim Hauskauf bis hin zur Steuerfreiheit für den Ersthund. Mein Kollege Ulf Christen hat sich das mal genauer angesehen.
Inmitten des Wahlkampfgetöses sollte man aber nicht die Dinge aus den Augen verlieren, die wirklich zählen. Zum Beispiel, wie viel bittere Wahrheit in dem Satz “Zur falschen Zeit am falschen Ort” steckt. In Kiel wird seit heute gegen jenen Lkw-Fahrer ein Prozess geführt, der im Sommer 2020 gegen einen Fahnenmast auf dem Rathausmarkt fuhr. Der Mast brach - und erschlug eine junge Frau, die sich gerade mit ihren neuen Kollegen zu einem Gruppenfoto aufgestellt hatte.
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Inga Catharina Thomas
Leiterin Newsroom
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