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Ein Herzblatt für die CDU und Überstunden für Justitia

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
der Landesvorstand der CDU fällt heute einen weitreichenden Beschluss: Entschieden wird, ob die Christdemokraten in Schleswig-Holstein künftig mit den Grünen oder mit der FDP regieren wollen. Zunächst geht es um die Aufnahme von Sondierungsgesprächen mit einer der beiden Parteien. Mein Kollege Tilmann Post ist vor Ort, und wird Sie heute Abend schnellstmöglich über das Ergebnis informieren.
Nicht nur in der Politik geht es rund. Auch Justitia hat in Schleswig-Holstein zurzeit Einiges zu tun. Involviert sind die Bundeswehr, ein Bürgermeisterkandidat und sogar ein Bischof. Aber eins nach dem anderen.
Am Sonntag hat die Polizei mit großem Besteck ein Haus in Itzehoe durchsucht - und etliche Waffen, Munition und Sprengstoff gefunden. Heute hat sich herausgestellt: Der Festgenommene ist nur einer von insgesamt zehn Männern, gegen den die Staatsanwaltschaft Kiel ermittelt. Der Vorwurf: Sie sollen in Einrichtungen der Bundeswehr eingebrochen sein und Ausrüstung gestohlen haben. Besonders brisant: Vier der Männer sind selbst bei der Bundeswehr im aktiven Dienst. Und es könnten noch mehr Verdächtige hinzukommen - die Polizei hat auch in Baden-Württemberg, Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen Durchsuchungen durchgeführt.
Ein echter Krimi war auch die Bürgermeisterwahl in Altenholz. Mike Buchau (CDU) hat am Ende im Stechen fast 60 Prozent der Wählerstimmen geholt. Im Rampenlicht steht aber sein parteiloser Konkurrent Matthias Fehrke. Erst kurz vor dem zweiten Wahlgang hatte dieser publik gemacht, dass gegen ihn Ermittlungen wegen Beihilfe zum gewerbsmäßigen Betrug laufen. Im Juni wird das Hauptverfahren gegen sechs Beschuldigte am Landgericht Kiel eröffnet.
Und dann sind da noch Vorwürfe gegen den Landesverein für Innere Mission in Schleswig-Holstein. Anonymen Briefen zufolge herrscht dort ein Klima der Angst, es gebe Machtkämpfe, Widersacher würden aus dem Weg geräumt, eingeschüchtert, als ewig Gestrige betitelt. Statt nach Lösungen werde stets nach Schuldigen gesucht. Im Herbst 2019 hätten sich daher mehrere Personen besorgt an das Aufsichtsorgan gewandt. Sie seien anschließend im Landesverein drangsaliert worden. Viele seien erkrankt, gegangen oder herausgedrängt worden.
Mittlerweile liegt der Staatsanwaltschaft Kiel auch eine Strafanzeige vor. „Sie wird derzeit geprüft. Ob sie einen Anfangsverdacht begründet, ist noch nicht entschieden“, so Oberstaatsanwalt Axel Bieler. Auch an den Schleswiger Bischof Gothart Magaard hat man sich gewandt. Während der sagt, dass den Beschwerden „intern nachgegangen“ werde, spielt sie der Landesverein herunter. Zu Gerüchten äußere man sich nicht.
Landesverein in Rickling: Wirbel um anonyme Vorwürfe und Strafanzeige
Und jetzt noch eine gute Nachricht zum Schluss: Die Yes-Regatta feiert nach der Corona-Pause in den Jahren 2020 und 2021 ihr Comeback. Das gaben heute die Organisatoren der „Kieler Woche des Nachwuchses“ bekanntgaben. Zu Pfingsten wird dann nicht nur zu Wasser, sondern auch an Land in Schilksee Einiges los sein.
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Inga Catharina Thomas
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