Der Werften-Coup von Kiel / Probleme für Schwarz-Grün

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Insider hatten es geahnt, mein Kollege Frank Behling war sogar schon vorab ganz konkret informiert und konnte berichten. Heute ist es nun wirklich offiziell: Die Kieler Werft von Thyssenkrupp Marine Systems macht einen gewaltigen Sprung. Mit der Übernahme der insolventen MV Werft in Wismar entsteht ein neuer Riese in der Werftenlandschaft. Die die Kieler Werft ist es ein echter Coup. Natürlich: Größe allein wäre noch kein Erfolgsgarant. In diesem Fall spielen aber auch noch prallgefüllte Auftragsbücher eine Rolle. Die U-Boot-Bauer schaffen sich mit der Werft in unserem Nachbarland die dringend benötigten Kapazitäten für weitere Neubauten. Es gibt genug zu tun. Das ist erst einmal eine gute Nachricht für alle Werftarbeiter und letztendlich auch für die gesamte Region. Was das die Übernahme konkret bedeutet, erfahren Sie hier.
TKMS aus Kiel will mit MV Werft in Wismar wieder Schiffe bauen
Zusammen mit unseren Kollegen von der Ostsee-Zeitung waren wir in Wismar live dabei, um alle Details vor Ort zu erfahren. Das können Sie auch. Hier geht es zum Livestream.
Livestream: Insolvenzverwalter zur TKMS-Übernahme der Werft in Wismar
Wenn zwei Partner dabei sind, sich zu finden, dann sollte man sie normalerweise nicht stören. In der Politik ist das etwas anderes. In Schleswig-Holstein verhandeln gerade die CDU und die Grünen über eine neue Koalition. Und natürlich würden sie das gern unter sich ausmachen und allenfalls einmal erklären, wie prima sie sich verstehen. Aber da die neue Landesregierung uns alle angeht, ist es schon wichtig, auf die vor uns liegenden Probleme zu schauen, über die vielleicht nicht ganz so gern gesprochen wird. Gut, dass es den Landesrechnungshof gibt, der in seinem Bericht den Finger in die Wunde legt. Mag Finanzministerin Monika Heinold von den Grünen auch noch so sehr betonen, wie solide ihre Haushaltsführung ist. Tatsache ist eben auch, dass das Land vor einem mehr als 30 Milliarden Euro hohen Schuldenberg steht. Schwarz-Grün müsste sich also im Sinne der künftigen Generationen auf einen Sparkurs verständigen. Aber ob dafür die Liebe reicht?
Landesrechnungshof schlägt größere Klassen statt mehr Lehrkräfte vor
Und auch das ist ein Problem, für das die neue Landesregierung eine Lösung finden muss: Im Wahlkampf hatte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) noch vollmundig erklärt, dass Schleswig-Holstein beim Ausbau der Windkraft ganz vorn dabei sei und seine Hausaufgaben längst gemacht habe. Zwei Prozent der Landesfläche seien als Windeignungsfläche definiert - so wie gewünscht. Nun stellt sich heraus, dass das offenbar nicht reicht, weil der Bund eine andere Rechnung aufmacht. Werden nun doch noch mehr Flächen für neue Windräder ausgewiesen? Oder reicht es, einfach noch viel größere Windstromanlagen zu bauen? Auch darauf müssen die künftigen Koalitionspartner eine Antwort liefern.
Windkraft: Schleswig-Holstein muss weitere Flächen ausweisen
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Bodo Stade
Stv. Chefredakteur
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