Profil anzeigen

Böses Erwachen: Tausende in Quarantäne

Post aus dem NewsroomPost aus dem Newsroom
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
sie wollten noch einmal feiern, einmal ohne Maske tanzen: Für Tausende von Disco-Besuchern gab es ein böses Erwachen. Wie sich gestern Abend nach und nach herausstellte, wurden nicht nur in der Disco Joy und im Kieler Max Omikron-Fälle festgestellt. Auch der Cheyenne-Club in Rendsburg, der Fun-Park in Trittau und viele andere hat es erwischt. Alle Gäste, die sich dort an den Weihnachtstagen getroffen haben, müssen nun in Quarantäne, weil die Omikron-Variante als hoch ansteckend gilt.
Gefeiert wurde - und das ist wichtig - nach den geltenden Regeln. Weihnachten galt noch die alte Landesverordnung. Die neue trat erst am Dienstag nach dem Fest in Kraft und beinhaltet immerhin eine Maskenpflicht auf der Tanzfläche. Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) und sein Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) müssen sich nun fragen lassen, ob es nicht ein Fehler war, mit der neuen Landesverordnung zu warten. In anderen Bundesländern waren die Diskotheken und Clubs längst geschlossen. Und Omikron kam schließlich nicht über Nacht. Disco-Freunde und Disko-Betreiber werden die Weihnachtspartys als denkbar schlechte Idee in Erinnerung behalten. Nun wird Silvester erst recht eine stille Nacht.
Omikron und Landesverordnung: In vielen Clubs fallen Silvesterpartys aus
Es gilt - wie immer - das Beste draus zu machen aus diesem merkwürdigen Jahreswechsel, den wir ohne großes Feuerwerk und nur in kleiner Gesellschaft begehen werden. “Dinner for one” ist angesagt, und das nicht nur im Fernsehen, wo Miss Sophie nur mit ihrem Butler James und vier imaginären Freunden ihren Geburtstag zelebriert. Das fand man viele Jahre sehr skurril. Jetzt ist es nahezu 100-prozentig Corona-konform.
Damit der lange Abend nicht nur Wiederholungen bietet, haben wir für Sie auf KN-online eine Reihe von Geschichten vorbereitet. Ein Silvester-Ticker hält Sie auf dem Laufenden.
KN-Spendenaktion: Gutes tun im Advent

Jetzt mitmachen und für die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft spenden: Ein Spendenkonto bei der Förde Sparkasse ist eingerichtet. Unter dem Stichwort „Gutes tun im Advent“ können Sie auf das Konto DE05 2105 0170 1400 2620 00 Geld überweisen. Alternativ können Sie direkt per Paypal spenden.
Corona-Nachrichten

Ministerpräsident Günther mahnt zur Vorsicht am Silvesterabend
Nach Corona-Ausbruch im Joy läuft die Suche nach Kontaktpersonen
Aidanova muss Silvesterreise wegen Covid19 unterbrechen
Nachrichtenüberblick in Kürze

Hauptbahnhof in Kiel: Verzögerung bei Bauarbeiten sorgt für Frust
Fehmarnbelttunnel in Schleswig-Holstein: Die Baustelle, die niemals schläft
Kiel: Cafés und Bars an Neujahr - was hat am 1. Januar 2022 geöffnet?
A 21: Die lange Geschichte einer Autobahn
Das Jahr 2021

Tornado, Tucholsky und Corona: Diese Themen haben die Menschen bewegt
So blicken THW-Fans auf das Handball-Jahr
Meine Lieblingsgeschichte

Kieler Sommelier Björn Urbach gibt Tipps für ein Silvesterfest ohne Alkohol
Meistgelesen auf KN-online

Omikron-Fall im Max: Partygäste vom 25. Dezember müssen in Quarantäne
Coronavirus: Gesundheitsminister Garg will schärfere Maßnahmen in SH
​Inzidenz in Schleswig-Holstein nun höher als in Bayern
Zu guter letzt...

…haben unsere Kollegen vom RedaktionsNetzwerk Deutschland noch eines der letzten Rätsel dieses Jahres gelöst: Sie haben herausgefunden, worüber Laschet derart lachen musste, als es nun wirklich nichts zu lachen gab. Lesen Sie selbst, dann ist das jetzt auch geklärt.
Die Wende im Wahlkampf: warum Laschet im Flutgebiet lachte
Sie möchten alle Artikel lesen?

Einige der im Newsletter verlinkten Artikel sind für alle Leserinnen und Leser frei zugänglich, andere bieten wir ausschließlich unseren KN+-Abonnentinnen und -Abonnenten an. Sie haben noch kein KN+? Hier können Sie es einen Monat kostenfrei testen.
Services

Noch ein paar Stunden, dann ist das Jahr 2021 Geschichte. Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht. Aber ich bin nicht traurig darüber. Jeder hatte mit Sicherheit für sich gute Momente. Aber so in der Gesamtschau fühlt sich das Jahr inzwischen doch sehr gebraucht an. Man hatte vielleicht auch ein bisschen zu viel erwartet. Geben wir dem neuen Jahr also ein Chance. Kommt am Ende ja drauf an, was wir draus machen. Ich wünsche Ihnen alles Gute, Glück und Gesundheut für 2022. Passen Sie gut auf sich und Ihre Lieben auf.
Ihr
Bodo Stade
Stv. Chefredakteur
Hat Ihnen diese Ausgabe gefallen?
Teilen Sie diesen Newsletter:
Wenn Sie diesen Newsletter nicht mehr empfangen wollen, können Sie ihn hier abbestellen.
Wenn Ihnen dieser Newsletter weitergeleitet wurde, können Sie ihn hier abonnieren.