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Armutsrisiko Gaspreis / Die Ukraine singt / Zweifel an Jamaika

Post aus dem NewsroomPost aus dem Newsroom
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
wir wussten alle, dass die Heizkosten steigen - zumindest haben wir es befürchtet. Doch das, was jetzt die Kieler Stadtwerke verkündet haben, lässt einen doch schlucken. 30 bis 60 Prozent mehr für eine warme Stube! Das Wort “Preisschock” ist in diesem Fall nicht übertrieben. Die Artikel dazu gehören heute zu den meistgeklickten Texten, die Sie wie immer am Ende dieses Newsletters finden.
Die Tückische an dieser dramatischen Entwicklung ist, dass Mieter sie erst mit einer gewissen Verzögerung zu spüren bekommen - nämlich erst mit der nächsten Jahresabrechnung 2023. Schon jetzt wird davor gewarnt, dass da gut zwei Monatsmieten extra zusammenkommen können.
Energiekosten explodieren: Die dicke Rechnung kommt 2023 – Was tun?
Dass die Energiekosten durch die Decke gehen, hängt natürlich vor allem mit dem Krieg gegen die Ukraine zusammen. Ein Blick in das von russischen Bomben geschundene Land und auf die Menschen, die dort in Lebensgefahr sind, relativiert natürlich auch den verständlichen Ärger über die hohen Preise. Ja, auch hier werden die Kosten für viele Familien zu einer regelrechten Armutsfalle. Ihnen muss dringend geholfen werden. Und doch wird jeder froh sein, wenn wir Putins Krieg lediglich im Geldbeutel zu spüren bekommen. Ein Entspannung der Lage ist nicht in Sicht, auch wenn es heute nach langer Pause wieder einen Telefonkontakt zwischen Berlin und Moskau gab.
Nach wochenlanger Funkstille: Scholz telefoniert mit Putin
Ich weiß nicht, wie viele Fans des Eurovision Song Contests es unter den Leserinnen und Lesern dieses Newsletters gibt. Aber das aktuelle Stelldichein der europäischen Musiker hat nicht nur einen unterhaltenden Faktor (was dann auch wieder eine Geschmacksfrage ist), sondern auch eine politische Dimension. Denn am Sonnabend ist auch eine Band aus der Ukraine dabei - und die wird die große Bühne nutzen, um allen zu beweisen, dass die Ukraine nicht aufgeben wird.
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Zurück nach Schleswig-Holstein, wo es politisch spannend bleibt. Denn auch eine knappe Woche nach der Landtagswahl und des überragenden Erfolgs der Nord-CDU ist noch nicht klar, mit wem Ministerpräsident Daniel Günther weiter regieren wird. Er selbst wirbt für ein Bündnis mit CDU und Grünen - obwohl er nur eine der beiden Parteien braucht. Wird Jamaika also gegen jede politische Lehre fortgesetzt? Wir haben einen Politologen befragt, der sich mit der Lage im Land bestens auskennt - und der ist mehr als skeptisch.
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Ihr
Bodo Stade
Stv. Chefredakteur
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