Profil anzeigen

400 Jobs bei Caterpillar gerettet / Schlag gegen falsche Polizisten / Amokfahrer war der Polizei bekannt

Partner Im RedaktionsNetzwerk Deutschland
Partner Im RedaktionsNetzwerk Deutschland
Post aus dem NewsroomPost aus dem Newsroom

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
beginnen wir mit einer wirklich guten Nachricht. Der befürchtete Kahlschlag bei Caterpillar in Kiel ist vom Tisch. Von den 650 Arbeitsplätzen in der Stadt bleiben rund 400 erhalten. Das ist eine Überraschung, weil nach dem rüden Vorgehen der US-Bosse kaum jemand damit gerechnet hatte, dass in die traurige Geschichte noch einmal Bewegung kommt. Und zugleich ist es ein Riesenerfolg für alle, die sich auf den verschiedensten Ebenen dagegen gestemmt haben, die Flagge zeigten, kämpften, auf die Straße gingen und Gespräche suchten. Es hat sich echt gelohnt!
Caterpillar: Kahlschlag in Kiel ist abgewendet
Einen Erfolg kann auch die Landespolizei verbuchen: Ihr ist ein Schlag gegen falsche Polizisten gelungen, die mit einer miesen Masche immer wieder versuchen, ältere Menschen um ihr Hab und Gut zu bringen. Am Telefon geben sie sich als Ordnungshüter aus, gaukeln ihren Opfern vor, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenstände seien in Gefahr und müssten in Sicherheit gebracht werden. Helfershelfer holen die Sachen dann direkt ab - und verschwinden auf Nimmerwiedersehen damit. Wie weit vernetzt die Betrüger sind, zeigt die aktuelle Razzia, mit der die Polizei gegen mutmaßliche Hintermänner in Niedersachsen vorging.
„Falsche Polizisten“: LKA SH geht gegen mutmaßliche Betrügerbande vor
Machtlos war die Polizei dagegen in Berlin, wo gestern ein Auto in eine Gruppe von Schülern aus Hessen raste. Eine Lehrerin starb, viele wurden verletzt. Wir haben darüber berichtet. Die Tatsache, dass die Todesfahrt am Breitscheidplatz endete, wo 2016 ein islamistischer Attentäter ein Auto als Waffe einsetzte, heizte den ganzen Tag über die Spekulationen an. War die Todesfahrt am Mittwoch ein schrecklicher Unfall oder ein politisch motiviertes Attentat? Inzwischen wird von einer Amokfahrt gesprochen. Nach allem, was bekannt ist, hatte der 29-jährige Fahrer psychische Probleme und war der Polizei bekannt. Unter Terrorverdacht habe er aber nicht gestanden.
Berliner Todesfahrer: wegen Körperverletzung und Hausfriedensbruch polizeibekannt
Ein kleiner Hinweis in eigener Sache sei erlaubt. Er richtet sich an alle aufmerksamen Leser, die sich in diesem Newsletter für die meistgeklickten Artikel interessieren. Bitte denken Sie nicht, ich würde vergessen, diese Rubrik zu aktualisieren. Aber die Berichte über den US-Koloss “Kearsarge”, der zur Kieler Woche in der Förde ankern soll, stoßen auch nach vier Tagen immer noch auf ein gewaltiges Interesse. Eigentlich kein Wunder: An der fast 300 Meter langen “Kearsarge” wird zur Kieler Woche ja auch niemand vorbeikommen.
Nachrichtenüberblick in Kürze

Kreuzfahrtschiff in Kiel: Polizei findet Mängel bei Meeresschutz
Flüge im Sommer 2022: Lufthansa und Eurowings streichen Flüge wegen Personalmangel
Discounter-Experiment: Aldi Nord verkauft Brot von Bäckern aus Schleswig-Holstein
Holstenköste Neumünster 2022: Parkplätze, Sperrungen, Flohmarkt
THW Kiel will mit Handball-Fans auf der Kieler Woche feiern
Sicherheit zur Kieler Woche: So stellen sich Polizei und Stadt auf
Berufsmesse Vocatium in Kiel: Freude über Präsenzveranstaltung groß
Warum Bauern ihre Erdbeeren auf dem Feld vergammeln lassen müssen
Bild des Tages

Nordsee wird zum Riesenparkplatz für Containerschiffe
Meine Lieblingsgeschichte

Von Langschläfern und Fake News: Das hat die 3b  über den Lokaljournalismus gelernt
Meistgelesen auf KN-online

USS „Kearsarge“: Ein Gigant der US Navy kommt nach Kiel
Kiellinie in Kiel: Neuer Streit um den Radverkehr und die autofreie Kiellinie
Kieler Woche: US-Flugzeugträger „Kearsarge“ soll in der Förde ankern
Sie möchten alle Artikel lesen?

Einige der im Newsletter verlinkten Artikel sind für alle Leserinnen und Leser frei zugänglich, andere bieten wir ausschließlich unseren KN+-Abonnentinnen und -Abonnenten an. Sie haben noch kein KN+? Hier können Sie es einen Monat kostenfrei testen.
Services

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend. Bleiben Sie informiert.
Bodo Stade
Stv. Chefredakteur
Hat Ihnen diese Ausgabe gefallen?
Teilen Sie diesen Newsletter:
Wenn Sie diesen Newsletter nicht mehr empfangen wollen, können Sie ihn hier abbestellen.
Wenn Ihnen dieser Newsletter weitergeleitet wurde, können Sie ihn hier abonnieren.